Petri Helin hat gerne zuerst den Überblick und arbeitet sich dann zu den Details vor. Noch mehr freut er sich, wenn er jemanden hat, der die Details für ihn im Auge behält. Mittlerweile ist er seit gut einem Jahr bei uns, hat sich an das österreichisch-formelle „Mister Helin“ gewöhnt und weiß sogar über Details, wie die Besonderheit seiner eigenen Emailadresse bei AT&S, bescheid. Auch die meisten Unsicherheiten – welcher denn nun sein Vor- und Nachname sei – hat er inzwischen ausgeräumt. Zumindest bei denjenigen, die häufiger mit ihm arbeiten.

Petri blickt mit typisch finnischer Ruhe auf ein ungewöhnlich bewegtes Leben zurück. Verschiedenste Firmen in aller Herren Länder – von Schweden über die USA, Malaysia und andere bis Hongkong – haben sich schon über sein Engagement und seine Expertise freuen dürfen, unter anderem Nokia. Dort musste sich Petri einmal gegen AT&S als Zulieferer entscheiden, später ging dann Nokias Marktführerschaft am Mobiltelefon-Sektor flöten. Ein Zufall? Wer weiß.

Zuletzt war Petri seit fast 15 Jahren für eine Schweizer Firma in Hongkong und hatte gerade gemerkt, dass ihm ein Wechsel wieder einmal guttäte, als Headhunter vor etwas mehr als einem Jahr an seine Tür klopften und ihn zur AT&S holten.

Hier darf er jetzt die gesamte Lieferkette, den Beschaffungsmarkt sowie werksübergreifende Logistikprozesse bis hin zu unseren Kunden durchgängig und integriert gestalten und Grundlagen für die systematische Digitalisierung schaffen. Das kurz, knackig und leicht verdaulich zu erklären, ist schwierig. Wer trotzdem schon verstanden hat, worum es geht, darf sich gerne bei Petri melden, dessen Team noch um ein paar helle Köpfe erweitert werden soll. „Hire for the talent, train for the skills”, sagt Petri, der mehr als eine Stunde Erklärungsarbeit gebraucht hat, bis das Management-Team verstand, was genau er da macht. Selbst bestellen tut er jedenfalls nichts, das machen die Leute von Global Procurement für ihn.

„End to End Supply Chains sind ein komplexes Thema. Mein Start bei AT&S fiel zusammen mit dem ersten Corona-Jahr, das alle Prioritäten im gesamten Supply-Chain-Management weltweit durcheinandergewürfelt hat. Das war schon … naja, interessant.“

Man merkt, Petri ist nicht die Aufgeregtheit in Person. Viren sind ebenso wenig Grund für erhöhten Puls, wie die 90 Zentimeter Neuschnee vor seinem Haus in Finnland. Dass er jetzt wieder zuhause ist freut ihn, es war sein Wunsch. Früher haben er und seine Frau ihre drei Kinder einfach eingepackt und mitgenommen. Geboren wurden die Kinder irgendwo zwischen Singapur und Hongkong und haben – völlig überraschend – Petris Wandergene geerbt.

„Seit sie erwachsen sind, ist es nicht mehr so leicht, den Überblick zu behalten, wer sich gerade wo aufhält. Aber nachdem auch die britischen Universitäten auf Distance-Learning umgestellt haben, sind derzeit tatsächlich alle in Finnland versammelt.“

Das vermisst Petri nämlich manchmal. Die Familie war immer sehr wichtig für ihn, er war es gewohnt mit seinen Kindern gemeinsam zu wohnen und plötzlich sind alle 8000 Kilometer weit weg. Es war ihre Entscheidung und wenn Petri bei der Erziehung auf etwas Wert gelegt hat, dann darauf, seine Kinder zu unterstützen. Nicht indem er ihnen Entscheidungen abgenommen hat, sondern indem er ihnen beigebracht hat, gute und vor allem eigene Entscheidungen zu fällen.

Für AT&S fällt Petri derzeit viele wichtige und hoffentlich gute Entscheidungen. In seiner Freizeit fällt er lieber Bäume. Am allerliebsten jedoch, pflanzt er welche. Apfelbäume, Zwetschken und Birken. 2019 setzte er 100 davon. Bei seinem Haus am See - wo er auch fischt, mit seinem Hund spazieren geht oder Bücher liest – wenn er nicht gerade Skifahren ist.

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